Flachkollektoren


Marktgängige Flachkollektoren bestehen aus einem Metallabsorber, der in einem flachen, rechteckigen Gehäuse untergebracht ist. Es ist zur Rückseite und zu den schmalen Seiten wärmegedämmt und an der Oberseite mit einer transparenten Abdeckung, dem Solar-Sicherheitsglas, versehen. Zwei Rohranschlüsse für den Zu- und Abfluss des Wärmeträgermediums führen meist seitlich aus dem Kollektor.

 

Die Vorteile von Flachkollektoren:



 

Flachkollektoren wiegen etwa 15 bis 20 kg/m². Sie werden in verschiedenen Größen hergestellt: von 1,5 m² bis 12,5 m², in bestimmten Fällen auch größer. Die gängige Größe beträgt ca. 2 m², d. h. diese Kollektoren wiegen ca. 40 kg je Modul. Das Kernstück eines Flachkollektors ist der Absorber. Er besteht aus einem gut wärmeleitenden Metallblech (z. B. aus Kupfer oder Aluminium) mit einer dunklen Beschichtung und aus damit verbundenen Wärmeträgerrohren, die in der Regel aus Kupfer bestehen. Trifft Solarstrahlung auf den Absorber, wird sie zum größten Teil absorbiert – das Blech nimmt die Strahlung auf. Durch die Absorption entsteht Wärme, die im Blech an die Wärmeträgerrohre geleitet wird. Durch diese strömt die Wärmeträgerflüssigkeit, die die Wärme aufnimmt und zum Speicher transportiert.

 

Aufgabe eines Sonnenkollektors ist es, eine möglichst hohe Wärmeausbeute zu erzielen. Er soll also möglichst viel Wärme aufnehmen und möglichst wenig wieder an die Umwelt abstrahlen. Dies erreicht man durch die spezielle „selektive“ Beschichtung des Absorbers. Sie hat gegenüber schwarzen Lacken eine optimierte Struktur zur Umwandlung kurzwelliger Solarstrahlung in Wärme und zur Verminderung von Wärmeabstrahlung an die Umgebung.